{"id":882,"date":"2015-10-30T07:14:51","date_gmt":"2015-10-30T06:14:51","guid":{"rendered":"http:\/\/www.initiative-rathaus-seefeld.org\/?p=882"},"modified":"2017-12-21T09:02:15","modified_gmt":"2017-12-21T08:02:15","slug":"buergerforen-die-antwort-auf-welche-frage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.initiative-rathaus-seefeld.org\/?p=882","title":{"rendered":"\u201aB\u00fcrgerforen\u2018 \u2013 die Antwort auf welche Frage?"},"content":{"rendered":"<p>Am <strong>29. Oktober<\/strong> (ein Jahr nach dem B\u00fcrgerentscheid!) fand ein <strong>B\u00fcrgerforum<\/strong> zum Thema \u201a<strong>Ein Rathaus f\u00fcr Seefeld\u2018<\/strong> statt. Grunds\u00e4tzlich ja eine sch\u00f6ne Sache, vielleicht ein paar Jahre zu sp\u00e4t.<\/p>\n<p>Zu Beginn stellte B\u00fcrgermeister Gum erfreulicherweise kurz die <strong>Rahmenbedingungen<\/strong> dar: der <strong>B\u00fcrgerentscheid f\u00fcr die L\u00f6sung \u201aSanierung des Rathauses + moderner Anbau<\/strong>\u2018. Danach setzte aber gleich der Gestaltverlust ein und diese Rahmenbedingungen verloren sich im klein, klein.<\/p>\n<p><!--more--><\/p>\n<p><strong>Zentraler Punkt<\/strong> ist der <strong>Raumbedarf<\/strong>. Die Beraterin Frau \u00dcbler stellte die Ergebnisse ihrer Untersuchung vor: Prozesse und Motivation ganz klasse, k\u00fcnftiger Raumbedarf ann\u00e4hernd so wie damals f\u00fcr den Neubau am Krankenhaus zugrunde gelegt. In der folgenden Diskussion ist es hoffentlich gelungen, diese \u201aBerechnung\u2018 des Raumbedarfs deutlich zu relativieren. Der vorgestellte &#8218;Raumbedarf&#8216; ist <strong>eine M\u00f6glichkeit unter vielen anderen M\u00f6glichkeiten<\/strong>. Frau \u00dcbler sprach von einem \u201aOptimum\u2018 wobei nicht klar wurde, was optimiert wurde, vielleicht nur der Raum.<\/p>\n<p>Zur Vorbereitung des B\u00fcrgerentscheids haben wir grunds\u00e4tzlich dieselben Quellen und Ma\u00dfzahlen herangezogen (Frau \u00dcbler ist sogar von nur 2,5 Verwaltungs(vollzeit)mitarbeitern pro 1.000 Einwohnern ausgegangen, wir von 3 pro 1.000). Bei uns (wie bereits vorher in den Planungen der Herren Gum\/Kleber) war das <strong>Ergebnis<\/strong> aber, dass eine <strong>Verdopplung der Fl\u00e4che ausreicht<\/strong>, w\u00e4hrend Frau \u00dcbler wieder von einer notwendigen Verdreifachung ausgeht.<\/p>\n<p>Schade, dass wir &#8211; wie angeboten &#8211;\u00a0 nicht bereits im Vorfeld diese Diskussion f\u00fchren konnten. Vielleicht w\u00e4ren dann auch bei Frau \u00dcbler <strong>andere Zahlen<\/strong> herausgekommen (die z. B. andere Arbeitsplatzkonzepte ber\u00fccksichtigen, alles Standard, nichts Hoch-Innovatives).<\/p>\n<p>Nett aber \u00fcberfl\u00fcssig war die Darstellung des Architekten Herrn Pollok. Er hat die <strong>theoretische Bebaubarkeit des Rathausgel\u00e4ndes<\/strong> dargestellt (allerdings mit abgerissenem Sitzungssaal). Das schon im Fr\u00fchjahr 2014 bei den \u00dcberlegungen zum B\u00fcrgerentscheid berechnete \u201aTorten-Modell\u2018 ist nur (jetzt mit sch\u00f6neren Folien) eine Best\u00e4tigung, dass der f\u00fcr den Neubau am Krankenhaus zugrunde gelegte Raumbedarf nicht aufs Rathausgel\u00e4nde passt. Aber das behauptet auch keiner.<\/p>\n<p>Die anschlie\u00dfende <strong>Gruppendiskussion<\/strong> war \u201a<strong>Zur\u00fcck auf Anfang<\/strong>\u2018. Engagierte Menschen \u00e4u\u00dfern ihre unterschiedlichen Vorstellungen, was sch\u00f6n ist, in der konkreten Situation aber nicht weiterhilft. Es wurde kein Gedanke ge\u00e4u\u00dfert, der nicht auch schon im letzten Jahr in der Diskussion war. Aber mittlerweile gibt es einen B\u00fcrgerentscheid!<\/p>\n<p>Die mit diesem B\u00fcrgerentscheid einhergehende <strong>Hoffnung auf Befriedung<\/strong> hat sich nicht erf\u00fcllt, weil er ignoriert wird. Offensichtlich plant die Gemeinde \u201aB\u00fcrgerforen\u2018 (das n\u00e4chste im M\u00e4rz 2016!) bis endlich das gew\u00fcnschte Ergebnis rauskommt oder das Interesse aus M\u00fcdigkeit vollst\u00e4ndig zerbr\u00f6selt (was dem gew\u00fcnschten Ergebnis nahekommt).<\/p>\n<p>Favorit bei B\u00fcrgermeister und Verwaltung ist offensichtlich der <strong>Verbleib im Technologie-Park<\/strong>. Das ist die einfachste L\u00f6sung mit der geringsten Anstrengung und dem geringsten Risiko. Wenn man sich die Erfahrung der Gemeinde mit Bauvorhaben und sonstigen komplexen Fragestellungen ansieht, ist das auch die beruhigendste L\u00f6sung. Auch ein gro\u00dfer Teil der Bev\u00f6lkerung findet diese L\u00f6sung v\u00f6llig in Ordnung.<\/p>\n<p><strong>Wir wiederholen uns gerne:<\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen der Bev\u00f6lkerung keine Rathaus-L\u00f6sung aufdr\u00e4ngen, die sie nicht will. Bei einem bestehenden Entscheid der B\u00fcrger ist aber das mindeste, dass eine <strong>neue L\u00f6sung ebenfalls den B\u00fcrgern zur Entscheidung vorgelegt<\/strong> wird (mit der M\u00f6glichkeit, dass der neue Beschluss den vorhergehenden aufhebt).<\/p>\n<p>Eine L\u00f6sung muss nicht nur die kurzfristigen Bed\u00fcrfnisse der Verwaltung (einschlie\u00dflich die eines B\u00fcrgermeisters in der letzten Amtszeit) abdecken, sondern auch <strong>l\u00e4ngerfristige ortsplanerische Aspekte<\/strong> ber\u00fccksichtigen. Es scheint Widerspr\u00fcche zu geben zwischen dem Widerstand gegen Discounter an der Peripherie und der Positionierung des Rathauses im randst\u00e4ndigen Gewerbegebiet, zwischen dem Ruf nach Gewerbefl\u00e4chen und der Umwidmung von Gewerbefl\u00e4chen zu Gunsten des Rathauses.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Am 29. Oktober (ein Jahr nach dem B\u00fcrgerentscheid!) fand ein B\u00fcrgerforum zum Thema \u201aEin Rathaus f\u00fcr Seefeld\u2018 statt. Grunds\u00e4tzlich ja eine sch\u00f6ne Sache, vielleicht ein paar Jahre zu sp\u00e4t. Zu Beginn stellte B\u00fcrgermeister Gum erfreulicherweise kurz die Rahmenbedingungen dar: der B\u00fcrgerentscheid f\u00fcr die L\u00f6sung \u201aSanierung des Rathauses + moderner Anbau\u2018. 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