{"id":746,"date":"2015-03-04T09:33:54","date_gmt":"2015-03-04T08:33:54","guid":{"rendered":"http:\/\/www.initiative-rathaus-seefeld.org\/?p=746"},"modified":"2015-04-16T09:29:28","modified_gmt":"2015-04-16T07:29:28","slug":"anmerkungen-zur-ermittlung-des-raumbedarfs","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.initiative-rathaus-seefeld.org\/?p=746","title":{"rendered":"Anmerkungen zur Ermittlung des Raumbedarfs"},"content":{"rendered":"<p>Dienstag, den <strong>03. M\u00e4rz 2015<\/strong> haben in der Gemeinderatssitzung zwei Beratungsunternehmen ihre <strong>Angebote<\/strong> zum (m\u00f6glicherweise zu \u00fcberarbeitenden) <strong>Raumbedarf der Gemeindeverwaltung<\/strong> vorgestellt.<\/p>\n<p>Dazu haben wir eine Mail an die Gemeinder\u00e4te mit einigen <strong>Anmerkungen und Anregungen<\/strong> geschickt.<!--more--><\/p>\n<p><strong>&#8218;<em>Gesendet:<\/em><\/strong><em> Mittwoch, 4. M\u00e4rz 2015 09:15<\/em><br \/>\n<em> <strong>Betreff:<\/strong> Ermittlung Raumbedarf Neugestaltung Rathaus Seefeld<\/em><\/p>\n<p><em>Sehr geehrte Damen und Herren,<\/em><\/p>\n<p><em>gestern haben sich im Gemeinderat zwei Beratungsunternehmen vorgestellt, die \u2013 zumindest in unserem Verst\u00e4ndnis \u2013 den <strong>k\u00fcnftigen Raumbedarf der Gemeindeverwaltung <\/strong>in einem transparenten Prozess <strong>objektivieren<\/strong> sollen.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir k\u00f6nnen nicht beurteilen, welche Gespr\u00e4che mit den beiden Anbietern im Vorfeld gef\u00fchrt wurden. Es scheinen aber Missverst\u00e4ndnisse geblieben zu sein. Diese lassen sich aber sicher (auch au\u00dferhalb einer Gemeinderatssitzung) ausr\u00e4umen.<\/em><\/p>\n<p><em>Von Seiten der Initiative haben wir immer angeboten, die Umsetzung des B\u00fcrgerentscheids zu unterst\u00fctzen. Erfreulicherweise haben wir in unseren Reihen auch die eine oder andere <strong>Erfahrung<\/strong> in der erfolgreichen Optimierung von Organisationsstrukturen und Gesch\u00e4ftsprozessen (allerdings nicht im Kommunalbereich). Vor diesem Hintergrund ein paar <strong>allgemeine Anmerkungen zur Vorgehensweise<\/strong>:<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<strong>Einsatzszenarien<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>Erstes <strong>Ziel<\/strong> der Aktivit\u00e4t ist eine <strong>optimale\/angemessene Organisation der Gemeindeverwaltung Seefeld<\/strong> bei Bezug eines neuen Geb\u00e4udes, d. h. <strong>mit einem Zieltermin in etwa 3 Jahren<\/strong>. Ziel ist entsprechend <strong>nicht<\/strong> die Optimierung der aktuellen Organisation mit den aktuellen Mitarbeitern und der aktuellen Arbeitsteilung in den aktuellen r\u00e4umlichen Rahmenbedingungen.<\/em><\/p>\n<p><em>Insofern erscheint es sinnvoll, in einem <strong>ersten Schritt<\/strong> die <strong>Rahmenbedingungen in 3 Jahren<\/strong> zu skizzieren. Eventuell ist es auch f\u00f6rderlich, <strong>mehrere Ziel-Szenarien<\/strong> zu entwerfen (dazu gab es in der Sitzung auch Anmerkungen von Herrn Dr. Gasser und Frau Villing).<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Rahmenparameter<\/strong> k\u00f6nnen etwa sein<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em><strong>Operative Archive<\/strong> sind <strong>digitalisiert<\/strong> (dazu k\u00f6nnte man die Zeit im Exil im Technologiepark nutzen)<\/em><\/li>\n<li><em>ein weiterer <strong>Teil der Services<\/strong> (welche?) wird auch <strong>online<\/strong> angeboten (diese Services m\u00fcssen aktiv vermarktet werden; auch dazu k\u00f6nnte man die Zeit im Exil nutzen)<\/em><\/li>\n<li><em><strong>IT-Unterst\u00fctzung <\/strong>weiterer Gesch\u00e4ftsvorg\u00e4nge<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Arbeitsplatzkonzepte<\/strong>, die von einer h\u00f6heren Zahl von Teilzeitarbeitspl\u00e4tzen, d.h. von nur zeitweise genutzten Arbeitspl\u00e4tzen, ausgehen<\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>Dar\u00fcber hinaus sollten die <strong>Annahmen \u00fcber weiterreichende grunds\u00e4tzliche Entwicklungen und Einflussfaktoren<\/strong> skizziert werden, z. B.:<\/em><\/p>\n<ul>\n<li><em>eine gestern diffus angesprochene \u201a<strong>Kommunalreform\u2018<\/strong><\/em><\/li>\n<li><em><strong>Personalbeschaffung schwierig<\/strong> -&gt; Effizienzdruck auf die Verwaltung<\/em><\/li>\n<li><em><strong>Einwohnerzahl<\/strong> bleibt grunds\u00e4tzlich <strong>stabil<\/strong><\/em><\/li>\n<\/ul>\n<p><em>\u00dcber die Rahmenparameter sollte in und mit der Bev\u00f6lkerung m\u00f6glichst bald <strong>Konsens<\/strong> hergestellt werden.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0<strong>Standardprozesse<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0Bez\u00fcglich <strong>Aufbau- und Ablauforganisation<\/strong> scheint es sinnvoll, sich beim jetzigen Stand der Diskussion an (dokumentierten) <strong>Standard- bzw. Zielprozessen<\/strong> zu orientieren \u00a0Es handelt sich im Untersuchungsgebiet um einen stark durch Gesetze und Verwaltungsvorschriften reglementierten Bereich und auch hier gelten trivialerweise die allgemeinen Grunds\u00e4tze der Organisation (wie m\u00f6glichst vorgangsabschlie\u00dfendes Arbeiten und andere gestern erw\u00e4hnte Prinzipien). Von diesen Standard- bzw. Zielprozessen (passend zu den jeweiligen Rahmenbedingungen) sollte man nur mit sehr \u00fcberzeugenden Argumenten abweichen. Es scheint in diesem Umfeld wenig sinnvoll, in einem ersten Schritt mit hohem Aufwand Bottom-Up von den aktuellen Ist-Prozessen auszugehen.<\/em><\/p>\n<p><em><strong>Standardwerte<\/strong><\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0\u00c4hnlich sollte man sich beim aktuellen Stand der \u00dcberlegungen an <strong>Standardwerten<\/strong> orientieren (das deckt sich mit den von Herr Schindlbeck erw\u00e4hnten Benchmarks). Dies gilt z. B. f\u00fcr Richtwerte f\u00fcr Verwaltungsmitarbeiter pro Einwohnerzahl, Empfehlungen f\u00fcr Raumgr\u00f6\u00dfen. Beim jetzigen Stand der Diskussion spielt es (noch) keine gro\u00dfe Rolle, ob etwa +\/- 2 Verwaltungsmitarbeiter oder ob 17 statt 15m\u00b2.<\/em><\/p>\n<p><em><br \/>\nNach unserem Verst\u00e4ndnis geht es in dem anstehenden Schritt um <strong>eine grunds\u00e4tzliche Kl\u00e4rung, ob ein Rathaus mit 1.250 m\u00b2 + <\/strong>als bauliche H\u00fclle f\u00fcr eine leistungs- und zukunftsf\u00e4hige Gemeindeverwaltung<strong> m\u00f6glich, sinnvoll und angemessen <\/strong>ist (im Unterschied zu etwa 1.800 m\u00b2) und <strong>nicht<\/strong> um eine (aktuell nicht m\u00f6gliche) Detailoptimierung.<\/em><\/p>\n<p><em>Wir begr\u00fc\u00dfen ausdr\u00fccklich die in der Diskussion von verschiedenen Gemeinder\u00e4ten erw\u00e4hnten Ziele Sachlichkeit, Nachvollziehbarkeit und Transparenz und leisten gerne unseren Beitrag dazu.<\/em><\/p>\n<p><em>\u00a0Mit freundlichen Gr\u00fc\u00dfen&#8216;<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dienstag, den 03. 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